Es gibt etwa über 80 verschiedene Arten von Kaffeebäumen, von denen die meisten für die Kaffeezubereitung nicht geeignet sind. Nur zwei Arten haben heute eine wirtschaftliche Bedeutung....
Es gibt verschiedene Röstverfahren. Besonders schonend ist die traditionelle Trommelröstung...
Hier erfahren Sie Wissenswertes rund um den Kaffee:
Beschreibung der Robusta und Arabica-Kaffeebohnen und die wichtigsten Inhaltstoffe des Kaffees.
Röstverfahren zur Veredelung von Kaffeebohnen
Die Geschichte der Kaffeezubereitung
Kaffee - Lieblingsgetränk der Deutschen
Es gibt etwa über 80 verschiedene Arten von Kaffeebäumen, von denen die meisten für die Kaffeezubereitung nicht geeignet sind. Nur zwei Arten haben heute eine wirtschaftliche Bedeutung Coffea canephora (Robusta) und Coffea arabica (Arabica)
Robusta:
Die Früchte sind rund und benötigen etwa 9-11 Monate bis zur Reife. Die Plantagen liegen in einer Höhe von 200 bis 300 m Seehöhe. Sie wird erst seit 1900 angebaut und kann sich an recht unterschiedliche Umweltbedingungen anpassen. Die Robusta Pflanze ist weniger empfindlich gegen Schädlinge, Krankheit und Hitze und kann auch einige Tage Temperaturen über 30°C überdauern. Angbaut wird der Robusta Kaffeestrauch hauptsächlich in Zentralafrika, Südostasien und vereinzelt auch in Brasilien. Die Robusta-Bohne ist kleiner als die Arabica-Bohne und hat eine ovale bis konvexe Form.
Arabica:
Die Früchte des Arabica Strauches sind eiförmig, länger und flacher als die Robusta Frucht und haben einen langen gewundenen Schnitt. Angebaut wird der Arabica hauptsächlich in Gebieten mit einer Seehöhe von 900- 2000 m Seehöhe. Seine Bohnen enthalten vielfältige Aromen sowie relativ wenig Koffein und Säure.
Doch die Arabica Pflanzen sind recht anspruchsvoll. Sie lieben ein warmes Klima ohne große Temperaturschwankungen. Auch zu viel Sonne bekommt ihnen nicht.
Mit einem Anteil von über 60 Prozent ist sie die weltweit führende Bohnensorte. Arabica-Bohnen sind mild und bekömmlich.
Inhaltsstoffe des Kaffees
Neben dem Koffein gehören Säuren, Öle, ca. 800 Aromastoffe, Wasser und sogar Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, zum Geschmack - und Wirkstoffpaket von Kaffee. Nicht zu vergessen die löslichen und unlöslichen Kohlenhydrate. Die unlöslichen Kohlenhydrate kann man sogar sehen, denn sie sind das, was als Kaffeesatz zurückbleibt. Trotz der Kohlenhydrate finden sich aber keine Kalorien im Kaffee. Die Mengen sind so gering, dass man sie vernachlässigen kann.
Übrigens: Das Koffein ist nicht nur ein Stoff mit breiter Wirkung, sondern sogar einer mit Geschmack. Nach Untersuchungen trägt das Koffein nämlich mit rund 30% zur herben Note des Kaffees bei.
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Seit geraumer Zeit teilen sich die Produzenten in zwei Lager. Die Anhänger des einen Lagers bevorzugen die Turbo- oder high-vield Röstung. Das bedeutet, dass in kürzester Zeit (2-3 Minuten), mit sehr hohen Temperaturen die größte Menge an Röstkaffee herausgeholt wird. Dieses Verfahren wird meist angewendet um im großen Massenmarkt befriedigende Gewinne zu erzielen. Meist werden hierbei Bohnen von Billiganbietern wie Vietnam verwendet. Ein ständiges Bemühen den Kaffee noch günstiger anzubieten, steht im Mittelpunkt des Bemühens.
Die Anhänger des anderen Lagers verwenden sehr hochwertigen Rohkaffee. Die Bohnen kommen aus den klassischen Anbaugebieten Mittelamerikas und Brasilien. Der Kaffee wird langsam und schonend, in einer Zeitspanne von 12-18 Minuten und einer Temperatur von circa 220 Grad, geröstet. Dieses Verfahren garantiert eine schonende, gleichmäßige Röstung und einen optimalen Kaffee-Genuss. Dies bedeutet aber einen höheren ökonomischen Aufwand, weil der Preis für die verwendeten Rohkaffee höher und die Ausbeute geringer ist.
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Bereits seit dem frühen Mittelalter wird Kaffee getrunken. Allerdings wurde das wunderbare Getränk damals ganz anders zubereitet als heute - entsprechend waren die Ergebnisse und die Verbreitung des Kaffees.
bis ins 10. Jahrhundert
Wahrscheinlich die älteste Art der Kaffeezubereitung ist das Einlegen der grünen, ungerösteten Samen in kaltes Wasser, wodurch man ein Getränk erhielt.
ab dem 11. Jahrhundert
wurden die grünen, ungerösteten Samen gekocht, was die Qualität des Getränkes auch nicht verbesserte.
im 14. Jahrhundert
begann man, die Samen zu rösten und so kam zu der anregenden Wirkung des Kaffees auch noch der wohltuende Geruch. Jedoch wurden die Kaffeebohnen als Ganzes im Wasser gekocht.
im 16. Jahrhundert
wurden die Bohnen im Mörser zerrieben; man erhielt dadurch ein geschmack- und aromaintensives Getränk.
Dieses Verfahren wurde von den Arabern erfunden. Heute ist dieses Getränk unter dem Namen ”türkischer Mokka” bekannt, was bedeutet: Das Wasser wird separat zum Kochen gebracht und erst dann wird der gemahlene Kaffee damit aufgegossen (das gleiche Prinzip wie beim Teekochen).
Seit dieser Zeit wurden die Verfahren der Kaffeezubereitung immer wieder verfeinert und verbessert, dadurch wurde der Kaffee von vielen Menschen gerne getrunken und ist dementsprechend weit verbreitet.
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